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Telefoninterviews - flexibel, wertvoll und oft unterschätzt

Telefoninterviews werden manchmal unterschätzt – dabei sind sie ein echter Schlüssel im Auswahlprozess. Sie werden nicht immer durchgeführt, aber oft dann, wenn erste Fragen oder Unklarheiten auftauchen. Schon in wenigen Minuten kann so eingeschätzt werden, ob eine Kandidat:in grundsätzlich zur Position passt – bevor Zeit und Energie in ein Teams-Meeting oder persönliches Kennenlernen investiert werden.

Gerade für Assistenzkräfte sind Telefoninterviews häufig entspannter als Video-Meetings. Kein Hintergrund, keine Kamera, keine Technik – nur das Gespräch. Das schafft Raum, um die eigene Persönlichkeit, Klarheit und Präsenz zu zeigen, ohne dass die Nervosität zu stark wird.

Für Unternehmen sind diese kurzen Gespräche eine Chance, ein erstes Gefühl für die Kandidat:innen zu bekommen: Wie strukturiert sprechen sie? Wie klar und präsent ist ihre Stimme? Wir merken oft schon nach wenigen Minuten, ob jemand fachlich und menschlich ins Team passt.

Darauf kommt es an:

  • Klar und präzise antworten
  • Pausen zulassen, um Souveränität zu zeigen
  • Aktiv zuhören, nicht nur reden
  • Präsenz, Engagement und Persönlichkeit über Stimme transportieren

Telefoninterviews sind mehr als ein technischer Schritt. Sie geben beiden Seiten die Möglichkeit, direkt und unaufgeregt ins Gespräch zu kommen, Stärken zu zeigen und ein Gefühl füreinander zu bekommen. So lassen sich Entscheidungen leichter treffen und der nächste Schritt – sei es ein Teams-Interview oder ein persönliches Treffen – wird deutlich effizienter.

Für Assistenzkräfte bedeutet das: die Chance, sich authentisch zu zeigen.
Für Unternehmen bedeutet es: Kandidat:innen kennenzulernen, die wirklich passen.

Telefoninterviews sind ein flexibel, wertvolles Werkzeug der Assistenzvermittlung - und oft der erste Schritt, der schon viel Klarheit bringt.